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Über mich

Angefangen hat mein berufliches Engagement im psychsozialen Bereich als Prophylaxefachkraft der Sucht- und Drogenhilfe einer großen NGO. Dabei ging es um Bewusstseinsbildung zu den Risiken des Drogengebrauchs und um die Förderung von Lebens- und Risikokompetenzen, sowie um Informationen zu individuellen und strukturellen Zusammenhängen einer Suchtentwicklung.

Im Mittelpunkt meines Interesses steht dabei bis heute das komplexe biopsychosoziale Phänomen der Gewohnheitsbildung, auch als Macht der Gewohnheit bezeichnet, die sowohl Ressourcen, als auch Risiken erschließen und festlegen kann. Unsere Gewohnheit ist ein psychologisches Grundprinzip wie etwa unser Wollen, unsere Emotionalität und unsere Bewusstheit. 

Bildung und Beruf

Mit Abschluss des Studiums der Kultur- und Erziehungswissenschaften an der WWU Münster, damals noch als Diplom Pädagoge graduiert, war ich zunächst im öffentlichen Gesundheitswesen im Münsterland (Kreis Coesfeld) tätig. Nebenher war ich 3 Jahre lang Lehrbeauftragter an der WWU Münster für Methoden und Arbeitsformen in der psychosozialen Beratung.

Nach Studienaufenthalten in Indien und den USA Ende der 80er Jahre und einem Trainerzertifikat in klassischer Yoga Meditation unterrichtete ich neben meiner psychosozialen Beratungstätigkeit als einer der Pioniere in Deutschland Yoga Meditation in VHS-Kursen und integrierte dieses alte methodische Wissen zur Verbesserung der seelischen Gesundheit in meine Bildungs- und Beratungskonzepte.

Berufsbegleitend studierte ich zusätzlich in einer tiefenpsychologisch orientierten Ausbildung von 1987-1995 an der Europäischen Akademie für bio-psycho-soziale Gesundheits- und Kreativitätsförderung, EAG / FPI, Integrative Therapie, ein Verfahren auf der Grundlage der Humanistischen Psychologie, das verschiedene psychotherapeutische Methoden integriert. Die Ausbildung beendete ich mit der Graduierung zum Integrativen Gestalt Therapeuten.

Eine anschließende Promotion zum Dr. phil. an der Universität Osnabrück 1999 mit einer Studie zur „Präventionsberatung als lebensweltorientierte Kooperation“ rundete meine akademische Ausbildung ab.

Wichtige Erfahrungen mit Institutionen und Organisationen konnte ich von 1999 – 2019 als Leiter der Fachstelle Prävention im Kreis Coesfeld sammeln. Bei dieser Arbeit stand die Vernetzung und Kooperation regionaler und überregionaler Stakeholder im Mittelpunkt, sowie die Schulung von Multiplikatoren, Fach- und Führungskräften.

Neben diesem praktischen Engagement im Gesundheitswesen arbeitete ich zusätzlich in der Schulung von Führungskräften im medizinischen System auf überregionaler, europäischer Ebene von 2002 – 2007 als Management Trainer für die Europäische Arbeitsgruppe Management in Radiologie – MIR, Basel / Schweiz.

Seit 2010 kooperiere ich freiberuflich mit regionalen Unternehmen, deren Mitarbeitende psychosoziale Beratung zur Gesundheitsförderung und Prävention in Anspruch nehmen möchten.

Musik und Kunst