Herzlich Willkommen

Wer im Netz nach Rat und Unterstützung für persönliche, gesundheitliche oder berufliche Themen sucht, findet eine Menge Informationen. Sich dabei zu orientieren fällt nicht immer leicht. Erst recht nicht, wenn es um die sogenannte Arbeit am eigenen Selbst geht. Da gelten besondere Voraussetzungen. Die wichtigste Voraussetzung ist meiner Erfahrung nach, sich selber zum Projekt machen zu wollen, zu können und zu dürfen.

Philosophen interpretieren schon lange, dass hinter der Arbeit am eigenen Selbst auch immer eine Sorge um sich selbst mitgedacht wird. Wenn wir dem folgen würden, wäre es kein Wunder, dass sich praktische, psychologische und psychosoziale Selbstsorge heute offensichtlich zu einer der wichtigsten Säulen der Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt hat, ist sie doch ein grundlegendes Motiv der Menschheit.

Mit einem langen beruflichen Erfahrungshintergrund in Gesundheitsförderung und Prävention habe ich mir daher heute zur Aufgabe gemacht, Menschen zu unterstützen, die etwas für sich selbst tun wollen, können und dürfen.

Was das im Einzelnen wäre, sollte immer zuerst in einem dialogischen Prozess geklärt und nicht pauschal verordnet werden. Ein guter Klärungsprozess ermöglicht eine aufmerksame Sicht auf individuelle Zusammenhänge. Daher ist es ratsam, sich in einem geschützten Gesprächsrahmen Unterstützung in Echtzeit und Präsenz zu holen, wenn es um sensible Daten und individuelle Zusammenhänge gehen soll.

Die Kraft echter Begegnung

Wer also nicht nur allgemeine Tipps benötigt, sondern auf sensible Zusammenhänge eingehen möchte, profitiert am meisten von vertrauensvoll geschützten Gesprächen, vorzugsweise in Präsenz.

Wir alle machen früher oder später die Erfahrung, dass eine echte Begegnung unterstützende Kraft entfalten kann. Diese Kraft ist besonders wichtig bei sensiblen und belastenden Themen. Themen, die mit Vertrauen, empathischer Aufmerksamkeit und emotionaler Sicherheit besser besprechbar werden. Die Resilienzforschung bestätigt einen positiven Wirkungszusammenhang zwischen psychologischer Widerstandskraft und sozialer Unterstützung. Gemeint ist die Förderung psychologischer Widerstandskräfte wie etwa Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein.

Beratung oder Therapie?

Eine erste Klärung, worum es geht, sollte demnach in vertraulicher Kommunikation mit einer qualifizierten Fachkraft möglich sein, denn es muss quasi diagnostisch eingeschätzt werden, welche individuellen Themen wie bearbeitet werden können.
Solange es sich nicht um eine psychische Störung handelt, können auch psychosoziale Beratung und flankierende Vorsorgemaßnahmen helfen, mental und gesundheitlich wieder auf einen guten Weg zu kommen.

Bei einer Diagnose wie z.B. Depression, Essstörungen oder Angststörungen ist eine längerfristige Psychotherapie der richtige Weg. Kein Coaching kann Psychotherapie ersetzen. Erfahrungsgemäß gibt es in der niedergelassenen Psychotherapie aber lange Wartezeiten, sodass auch eine kurzfristige psychosoziale Präventionsberatung helfen kann, die Wartezeit zu überbrücken, um eine Verschlimmerung zu verhindern.

Life-Coaching

In den vielen Konzepten der gesundheitlichen Prävention geht es neben den speziellen altersgerechten Zielsetzungen grundsätzlich immer um die Förderung von Lebenskompetenz, Life-Skills. In Zeiten schnellen gesellschaftlichen Wandels haben Life-Skills eine Bedeutung für alle Altersgruppen erlangt. Mit Life-Skills bezeichne ich praktische und psychosoziale Fähigkeiten, die die jeweiligen Anforderungen des echten Lebens meistern helfen. Life-Coaching sollte daher nicht nur eine Lebensberatung durch allgemeine Einstellungs- und Verhaltenstipps sein, sondern auch individuell angepasste praktische psychosoziale Lern- und Trainingsvorschläge machen können.

Historisch gesehen ist Lebensberatung vor allem eine philosophische Dienstleistung, die sich in allen Kulturen und Weltanschauungen wiederfindet. Heute wird Life-Coaching vielfach von Laien ohne praktische, philosophische, psychologische oder psychosoziale Ausbildung im Entertainment-Format angeboten. Der Begriff Coach oder Coaching ist nicht geschützt und unterliegt keiner Qualitätskontrolle. Daher kann jeder seine individuelle Lebensweisheit, Schicksalsschläge und Bewältigungsformen als Expertise und Trainingsmodell vermarkten.

Resilienz stärken

Ob Autodidakt, Laie oder Profi, Life-Coaching sollte in jedem Fall unsere psychologische Resilienz stärken durch einen fachkundigen Beratungsprozess, der Selbstsicherheit,  Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufbauen hilft und gleichzeitig die biopsychosoziale Selbstregulation der Persönlichkeit fördert.

Stellschraube Aufmerksamkeit

Die unterstützende Kraft echter Begegnung entsteht aus Aufmerksamkeit, Empathie und Kommunikation mit allen Sinnen. Sie fördert ein Gefühl innerer Stimmigkeit und erkennt empathische Aufmerksamkeit als Stellschraube menschlicher Kontakt-Qualität. Meine Beratungs- und Bildungsarbeit stellt diese kommunikativen Qualitäten zur Verfügung. Sie liefern die Möglichkeit zur vertrauensvollen Kommunikation und zur Stärkung psychischer Gesundheit.

Stimmigkeit und Unstimmigkeit

Gerade in Zeiten innerer Unstimmigkeit ist es meiner Auffassung nach fast schon selbsterhaltend, solche unterstützenden Momente erleben zu dürfen. Mit einer realen Erfahrung der eigenen Stimmigkeit bekommt die konkrete Auseinandersetzung mit Unstimmigkeit ein stabilisierendes Gegengewicht im Bewusstsein.

Die Grenzen der Bildschirme

Trotz aller Vorteile schneller Zugangs-, Kontakt-, Informations- und Austauschmöglichkeiten, stößt eine reine Bildschirm-Kommunikation mit sensiblen Inhalten bald an Grenzen. Sie kann daher eine echte Begegnung im Sinne einer nachhaltig förderlichen therapeutischen Beziehung nicht ersetzen. Erst recht nicht, wenn ganzheitliche Erfahrungen gebraucht werden, die über Denkanstöße hinaus gehen sollen,

Methodenvielfalt nutzen

Darüber hinaus kann eine professionelle Kommunikation in Präsenz methodisch grundlegend anders gestaltet werden, um komplexe Themen sorgfältig zu erkunden, nachvollziehbar einzuordnen, besser handhaben und bewältigen zu können. Daher empfehle ich echte Begegnungen.

Ihr Gerhard Pohl

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