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Zum Verhältnis von Beratung und Therapie

Allgemein sprechen wir schnell von Therapie, also Behandlung, wenn es eigentlich um Hilfe zur Selbsthilfe geht, also Beratung. In jedem Fall sollten wir uns zusammen mit einer qualifizierten Fachkraft beraten, wie wir mit einer bestimmten Problematik und ihren spezifischen Zusammenhängen umgehen können.

Solange es sich nicht um eine bestätigte Diagnose handelt, kann kurzfristige Beratung helfen, mental und gesundheitlich wieder auf einen guten Weg zu kommen.

Bei echten Diagnosen wie z.B. Depressionen, Essstörungen oder Angststörungen ist eine längerfristige Therapie der richtige Weg. Erfahrungsgemäß gibt es in der niedergelassenen Psychotherapie aber lange Wartezeiten, sodass eine kurzfristige Prävention helfen kann, die Wartezeit zu überbrücken, um eine Verschlechterung der Lage zu verhindern.

Die Kraft echter Begegnung

Wer also geschulte Aufmerksamkeit benötigt, um auf individuell sensible Zusammenhänge eingehen zu könnnen, profitiert am meisten von realer Kommunikation, vorzugsweise in Präsenz.

Wir alle machen früher oder später die Erfahrung, dass eine echte Begegnung unterstützende Kraft entfalten kann. Diese Kraft ist besonders wichtig bei sensiblen und belastenden Themen. Themen, die mit Vertrauen, empathischer Aufmerksamkeit und emotionaler Sicherheit besser besprechbar werden. Die Resilienzforschung bestätigt einen positiven Wirkungszusammenhang zwischen psychologischer Widerstandskraft und sozialer Unterstützung. Gemeint ist die Förderung psychologischer Widerstandskräfte wie etwa Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein.

Stellschraube Aufmerksamkeit

Die unterstützende Kraft echter Begegnung entsteht aus Aufmerksamkeit, Empathie und Kommunikation mit allen Sinnen. Sie fördert ein Gefühl innerer Stimmigkeit und  nutzt Aufmerksamkeit als qualitative Stellschraube in Kontakten und Kommunikation. Meine Beratungs- und Bildungsarbeit stellt diese kommunikative Qualität zur Verfügung. Sie liefert die Möglichkeit zur vertrauensvollen Kommunikation zur Stärkung psychischer Gesundheit.

Herzliche Grüße
Gerd Pohl

Meine Aufgabe

ist es, mit Aufmerksamkeit, Empathie, Fachwissen und Erfahrung dazu beizutragen, die vorliegende individuelle Schieflage zu erkunden und Wege zum Ausgleich vorzuschlagen. Das methodische Prinzip ist Hilfe zur Selbsthilfe. Im zweiten Schritt ist es meine Aufgabe, Übungswege aufzuzeigen und passende Anleitungen zu geben. Als Coach bin ich der Impulsgeber für ein praktisches Trainingsbewusstsein.

Nachhaltigkeit

Langfristiges Ziel ist es, die Nachhaltigkeit der Ergebnisse zu sichern und erneute Schieflagen zu vermeiden. Hier biete ich motivierende Begleitung beim Üben und Anwenden der ermittelten Lösungs- und Bewältigungsformen.

Themen der Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung:  
Förderung von mentaler Stabilität, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein, Stressausgleich, Burnoutprophylaxe, Suchtvorbeugung, u.a.;

Soziotherapeutische Themen in Beziehungen, Partnerschaft und Familie:
Bei Belastungen und Konflikten in sozialen Beziehungen, Familie und Partnerschaft;  bei Belastungen durch Angehörigenpflege, Trennung, Tod, Trauer, u.a.;

Belastende Themen am Arbeitsplatz, in Beruf und Karriereplanung:
Bei Sorgen der Work-Life-Balance, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, bei lang andauerndem Leistungsdruck, problematischem Zeitmanagement, Mobbing, Führungs- und Team-Konflikten, bei persönlichen Problemen des Strukturwandels, bei beruflichen Identitätskonflikten, u.a.;